Beiträge von Gruendel

    Wenn ich das richtig verstehe, gibt es quasi, fast vorhersehbar, einen Defekt an Platinen und Ähnlichem, wenn die Maschine in Umgebungstemperaturen Betrieben wird die geringer als 15 Grd. Sind?

    Ich hätte auch Interesse. Habe allerdings gerade andere Baustellen an meiner Maschine und wir müssten dann schauen was wer machen kann.

    Die Idee mit der Scheibe im 45 grd. Winkel finde ich sehr interessant, da so auch größere und längere Werkzeuge besser platziert werden können. Aber es hat sicherlich einen Grund warum das noch kein Hersteller umgesetzt hat.

    Bei z. B. FEHLMANN gibt es auch senkrechte Räder die wiederum um 45 grd gedreht sind. Die Werkzeuge aber als Stern angebracht sind. Das ist auch um Platz besser nutzen zu können. Aber bei dem Verein sehr aufwendig in der Abfrage und Umsetzung. Was wiederum trotz Kapselung anfällig gegen Späne und Schmutz ist.

    Ja, klar möglich ist es aber ich bekomme vom vorherigen Besitzer keine Antwort auf meine Fragen.

    Ich werde wohl nur wieder zusammen bauen können und hoffen das es bei einer schwereren Bearbeitung nicht die Pinole raus zieht.

    Es spricht auch für einen Crash das einer der Nutensteine fehlt und unter dessen Sitz der Riss ist.

    Vielen Dank Florian!

    Also sollte ich die Lagerung zumindest des Kegelrades erneuern da ich wie gesagt dort im ungespannten zustand 0,5 mm Spiel habe.

    Ich kenne mich leider nicht mit Lagern aus, die Vorgespannt werden. Es erscheint mir zwar logisch da normale Lager auch nur sehr wenig Spiel haben und durch das Vorspannen dies noch weiter gesenkt werden soll oder?


    Ja das Tragbild ist nicht schlecht , nur nicht ganz mittig.


    Hat jemand die Vorschrift wie die Mutter des Kegelrads anzuziehen ist? Sind das auch 8 Nm wie bei der von den Spindellagern?

    Ich habe die Anleitung für die Überwurfmutter der Spindellager da, es wird da wohl mit der ähnlich sein.


    Ja genau, bei meiner Spindel tropft Öl aus einer Bohrung unter einem Nutenstein. Ich denke ich habe die Drehdurchführungsdichtung als Ursache Identifiziert. Die Ist hart und hat spiel.

    Da sollte aber keine Verbindung zu den Spindellagern haben und dadurch auch nicht ausgespült sein. Die Überwurfmutter der Spindel dichtet ganz gut ab, denke ich.

    Die Spindel ist nun auch draußen und sieht sehr gut aus. Dreht sich mit leichtem Wiederstand und ich messe auch noch das Spiel im ausgebauten Zustand. Aber denke das ich nur den Riss verfolgen werde und schaue ob der Konus noch in Ordnung ist und baue die im Idealfall wieder ein.


    Was mich extrem nervt ist, dass meine Pinolenverstellung völlig demoliert ist. Da fehlen einige Teile und die ist nicht zu gebrauchen. Ich befürchte da gab es einen Defekt und keine richtige Hilfe, da die vermutlich nicht benötigt wurde. Alles weggeschnitten oder abgeschliffen. Zum kotzen!


    Weiß jemand ob zwei O-Ringe auf die Welle der Spindel gehören, genau nach der Schutzkappe die direkt über der Spannmutter der Spindel ist?


    Ich erneuere nun alles an Dichtungen die ich so finde und hoffe das der Ölverlust behoben ist. Die große Dichtung außen unten an der Pinole ist auch hin und die die unten direkt in der Spindel ist finde ich nicht und habe mir was anfertigen lassen.


    Hat noch jemand die Teile der Pinolenklemmung da? Bei mir ist nur noch die Madenschraube auf der rechten Seite vorhanden und ich denke das ist etwas wenig.

    Guten Tag an alle,

    Bin etwas weiter gekommen.


    1.Gibt es eine Richtlinie ab wann die Lager der Kegelräder getauscht werden sollten? Ich habe im unverspannten Zustand ca. 0,5 mm Achsialspiel aber subjektiv laufen die Lager gut.


    2.Wie seid ihr vorgegangen beim Tragbild einstellen, der Kegelräder?

    Ich stelle es mir etwas nervig vor immer das obere Rad zu montieren, Lager spannen und schauen was das Ergebnis ist und wider auseinander bauen um zu sehen was sich verändert hat.


    3.Sind eure Spindeln spielfrei? Ich kann die vertikal Spindel im großen Gang etwas hin und her rotieren bis Wiederstand ist.

    Also Helmut, ich konnte wieder testen und das Ergebnis ist das gleiche.

    Das ist wieder mein ursprüngliches Problem.

    Ich habe x, y und z Referenziert.

    B ist auf Readout. Ich musste keine Referenz fahren.

    Dann Tischklemmung auf und sobald Spannung auf E1 ist fährt der Rundtisch im Eilgang los. Egal wie wenig oder viel es auch sein mag!

    Die Steuerung zeigt auch brav das die Reglerfreigabe da ist! Auch am Antriebsgerät leuchtet 24 v led.


    Dann kommen eben wider die Fehler.


    Ich hatte heute auch einen I62, was ja Schnittstellen initiiert Fehler ist.

    Nach dem Steuerungs Neustart über Handbetrieb, Menü, Diagnose und initiieren ging es dann auch wieder.


    Noch einen Hinweis, ohne Steuerspannung blinkt BD led am Antriebsgerät von B. Das macht sonst keines.


    Hast du oder irgend wer noch eine Idee was es sein könnte oder was ich noch testen könnte?

    Super, danke Tomi für die Hinweise!

    Ich habe nun schon fast alle Dichtringe und so weiter erneuert und trotzdem tropft weiterhin Öl raus aus der Spindel.

    Ich habe leider nicht den passenden Labyrinthring direkt um die Spindel herum gefunden und musste da improvisieren, was aber nicht funktioniert hat.

    Da mir die Ersatzteillisten fehlen und meine Dokumentation sehr lückenhaft ist, habe ich hier nicht die besten Karten.

    Da immer alle sagten dass das Ölbad der Stirnzahnräder so wichtig ist ( was ich auch verstehe) , muss ich herausfinden warum und wo das Öl raus läuft.

    Das mit dem Eindringmittel habe ich auch schon überlegt aber da die Spindel noch nie wirklich gut geklungen hat, möchte ich Sie gleich richtig machen. Der Rundlauf war auch oberhalb des Keilprofiels bei 0,01 was ja schon grenzwertig ist.

    Der Konus ist auch nicht mehr so gut. Im ausgebauten Zustand ist schleifen garantiert auch günstiger als auf der Maschine.

    Das die Lagerspannung nun frisch eingestellt werden muss hab ich in der Anleitung zur Spindeldemontage gelesen, die Helmut irgendwo hochgeladen hatte, das beachte ich.

    Läute ich benötige leider euer Wissen!


    Wenn`s scheiße läuft dann mit Anlauf!!!

    Ich habe festgestellt das die Spindel meiner Maho, außen am Konus, gerissen ist. Da hatte mir wohl, beim Verkaufen, jemand was wichtiges vergessen zu sagen.

    Es tropfte Öl am Mitnehmernutenstein aus der Spindel, das Fiasko ist nur schlecht auf dem Foto zu erkennen......

    Bild 1.jpg

    Siehe da die Spindel ist gerissen, der Riss geht augenscheinlich bis auf das Gewinde wo der Mitnehmernutenstein eingeschraubt ist.

    (Weis jemand wozu die 2. Bohrung unter dem Nutenstein dient?)


    Um weiter ausbauen zu können und das ganze Prüfen zu lassen:


    1. Hat Jemand eine Zeichnung oder Ähnliches von der Vertikalkopfbaugruppe? Serie 371 oder MH 700 C/A Bj. 1987 und so weiter....


    2. Wie habt Ihr die Spindel bei euch ausgebaut? Nur die Spindel raus oder die Pinole mit raus/vorher raus und dann Im Schraubstock weiter zerlegt?


    3. Wenn mit Pinole wie wird diese ausgebaut?


    4. Siehe Bild. Muss man von oben über das Keilprofil gehen, mit dem Hammer und einer Hülse oder habt ihr auf die schmale Gewindeaußenhülse vom Hydraulikanschluss gescheppert, um die Spindel mit den Lagern nach unten zu befördern?


    Bild 2.jpg


    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen und ich kann mit einem guten Plan weiter machen und muss nicht mit Versuch und Irrtum arbeiten!

    Ich habe die beim Örtlichen Hydraulik Dienstleister geholt und er meinte da die Temperatur und der Druck, ganz normal sind, muss es nix besonderes sein. (bei mir max. 120 Bar). Ich habe die Verwendung erklärt. Sind ja nur Cent Beträge und selbst wenn die wieder undicht werden, passiert nichts weiter.

    Gibt es auch im KFZ Bereich.

    Ich hatte leider nicht so viel Zeit und konnte nicht auf einer anderen Achse gegen prüfen, ob ich es richtig gemacht habe aber das Ergebnis auf B:

    Reglerfreigabe habe ich an 28x4 gemessen an leitung 294, da waren 19,6 Volt.

    Bremse gelöst über M11.

    (im kalten Zustand fing die Achse wieder an zu driften, was nach ein paar Minuten völlig aufhörte.)

    Dann habe ich den poti zugedreht und an E1 und E2 angeschlossen und sofort hat sich der Tisch bewegt und es wurde B07 Stillstandsüberwachung und # oder * (bin mir nicht sicher) 05 angezeigt. Ich hatte leider keinen Schalter zur Hand.

    Auch andersherum angeschlossen, gleiche Fehler nur entgegengesetzte Bewegung.

    Kann ich noch was anderes in dem Zusammenhang testen oder muss ich anders testen?

    Grüße, ja kannst du machen. Ist im Grunde problemlos, da dort überall O-Ringe drin sind oder simple Flachdichtungen. Hab ich bei meiner alle wechseln müssen. Sind nach und nach alle undicht geworden.

    Vorsicht mit dem Drosselrückschlagventil da ist ne Feder und ne Kugel relativ lose drin!

    Unter dem Alublock/Bauteil das direkt auf die Deckplatte zur Pumpe geschraubt ist!

    Versuche bitte einmal folgendes :

    Du legst den Hauptschalter um, lässt die Diagnose durch laufen.

    Dann auf const. Memory und auf die Arbeitskonstanten dann die Nummer 10 und da sollte 4 stehen!

    Aus der machst du eine 3 und gehst dann auf Handbetrieb.

    Dann sollte deine B Achse aus drr Anzeige verschwunden sein und du schaltest die Maschine wieder aus für eine Minute.

    Dann noch ein Start und schau ob du mit den drei Achsen zum Ziel kommst!

    1. Vielen Dank für die Hilfe! Das hat gut geklappt! Der Tisch driftet nun nicht mehr.


    2. Am Schleppabstand konnte ich noch nichts einstellen da er aktuell einfach, mit Gefühlt, F Max los fährt und dann der Schleppfehler kommt. Egal ob ich Referenzfahrt machen möchte oder mit den Richtungstasten fahren möchte.

    Auch schon bei 5% Vorschub. Im geschlossen Lageregelkreis.

    Und Klemmung auf, sowie Vorschub 0%, bewegt sich nichts.


    3. Auf welche Werte sollte man denn den Schleppabstand einstellen? Einfach "nur" 0 bei Stillstand oder in der Bewegung auf einen speziellen Wert?


    4. Kann es sein das mein Mod Modul am Antriebsregler von Achse B verstellt ist und komplett eingestellt werden müsste? Durch Teilewechsel oder so, hervorgerufen.

    Ach so verstehe.

    Ja den kannst du garantiert zerlegen aber ich kann da nicht helfen.

    Meine Maho hat einen NC Rundtisch, der aber leider zicken macht.

    Aber die Klemmung gelöst und dann gedreht, hast du?

    Ich erinnere mich von einem Hebel gelesen zu haben mit dem man das Handrad stillsetzen kann.

    Nicht das dort das Problem liegt?

    Hm, warum nicht? Er kann doch mit einem Messsystem versehen sein und nur keinen Motor haben.

    Schon versucht die Achse beim referenzieren anzuwählen und die Bewegung mit dem Handrad zu machen?

    Nachdem die Klemmung gelöst ist muss ja die Anzeige auch schon zählen wenn er bewegt wird!